Jürgen Vogel
Schauspieler

Geboren am 29. April 1968 in Hamburg. Bereits im Alter von neun Jahren sammelte er als Kindermodel Erfahrungen vor der Kamera. Seinen ersten Film "Kinder aus Stein" drehte er mit nur 15 Jahren und entdeckte so seine Leidenschaft für Schauspielerei. Nach der Mittleren Reife zog Vogel mit 18 Jahren nach Berlin, wo er zunächst nur kleinere Rollen bekam. Eine Schauspielschule besuchte er nie und brachte sich sein Können autodidaktisch bei – mit Erfolg. 1989 erhielt er seine erste große Leinwandrolle und spielte im Film "Rosamunde" einen verhaltensgestörten Kidnapper. Für seine Darstellung erhielt er sogar den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchsdarsteller“. Mit der Hauptrolle in Sönke Wortmanns Komödie "Kleine Haie" (1991) feierte der Schauspieler schließlich seinen Durchbruch und wurde erneut mit dem Bayerischen Filmpreis in der Kategorie "Bester Darsteller" ausgezeichnet. Daraufhin wirkte er unter anderem in internationalen Produktionen wie "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" (1997) mit und wurde für seine Rolle in "Das Leben ist eine Baustelle" (1997) mit dem Bundesfilmpreis prämiert. 2001 spielte Jürgen Vogel bei "Emil und die Detektive" mit und war ein Jahr später in den Kinofilmen "Scherbentanz" und "Nackt" zu sehen. 2003 wurde er für seine schauspielerischen Leistungen als „Bester deutscher Schauspieler“ mit der Goldenen Kamera geehrt. Zusammen mit Til Schweiger stand der Hamburger in unterschiedlichen Kino-Hits wie "Barfuss" (2005), "Wo ist Fred?" (2006) und "Keinohrhasen" (2007) vor der Kamera. Für seine sicher mutigste Rolle als Vergewaltiger, der seine Probleme nicht in den Griff bekommt und sich dann das Leben nimmt in dem Spielfilm "Der freie Wille" (2006) von Matthias Glasner, gelang Jürgen Vogel einer seiner größten Erfolge. Bei der Berlinale 2006 sorgte der Film für jede Menge Gesprächsstoff und die Jury zeichnete Vogel für seine künstlerische Gesamtleistung als Schauspieler, Koautor und Koproduzent des Films mit dem Silbernen Bären aus. Im selben Jahr wurde er als „Bester Darsteller“ beim TriBeCa Film Festival sowie mit dem „Silver Hugo Award“ beim Chicago Film Festival geehrt. Im Fernsehen wirkte er von 2009 bis 2011 unter anderem in der Improvisationscomedy "Schillerstraße" mit und verkörperte in dem RTL-Dreiteiler "Winnetou – Eine neue Welt" (2016) die Rolle des Josef Rattler. Ein Jahr später übernahm er die Hauptrolle des Kinofilms "Der Mann aus dem Eis" und war im Spätherbst 2018 in der internationalen Serie "The Team II" zu sehen. Außerdem wirkte der Hamburger in "Club der roten Bänder – der Film" mit, der 2019 in den deutschen Kinos anlief. In der neuen VOX-Familienserie "Das Wichtigste im Leben" übernimmt Jürgen Vogel 2019 dann die Rolle des dreifachen Familienvaters Kurt Fankhauser.

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Jürgen Vogel was born on 29 April 1968 in Hamburg. At the young age of nine, he gained his first experience in front of the camera as a child model. He shot his first film “Kinder aus Stein” (“Children of Stone”) as young as 15 and discovered his passion for acting in the process. After finishing secondary school, Vogel moved to Berlin at age 18, where he was initially only given smaller parts. He never went to acting school and taught himself the skills he needed – successfully. In 1989, he landed his first large screen part, playing a kidnapper with behavioural disorders in the film “Rosamunde”. For his portrayal, he even received the Bavarian Film Prize in the category “Best young actor”. The actor finally achieved his break-through starring in Sönke Wortmann’s 1991 comedy “Little Sharks” and was once again awarded the Bavarian Film Prize in the category “Best Actor”. Subsequently, he was cast in international productions, among others in “Smilla's Sense of Snow” (1997) and was awarded the German Film Award for his part in “Life is All You Get” (1997). In 2001, Vogel played a part in “Emil and the Detectives” and one year later appeared in the cinema films “Scherbentanz” (“Dance of Fragments”) and “Naked”. In 2003 he received the Golden Camera as “Best German Actor” for his acting achievements. Alongside Til Schweiger, the Hamburg native appeared in front of the camera in several cinema hits such as “Barefoot” (2005), “Where Is Fred?” and “Rabbit Without Ears” (2007). One of Jürgen Vogels biggest successes came in the form of his arguably most courageous part, playing a rapist unable to cope with his problems and commits suicide in the Matthias Glasner film “The Free Will” (2006). The film was the talk of the 2006 Berlinale and the jury awarded Vogel the Silver Bear for his overall artistic achievement as an actor, co-writer and co-producer of the film. In the same year, he received both the “Best Actor” award at TriBeCa Film Festival and the “Silver Hugo Award” at the Chicago Film Festival. On television, he appeared, among other productions, in the improvisational comedy series “Schillerstraße” from 2009 to 2011 and played Josef Rattler in the 2016 RTL “Winnetou” trilogy. One year later, he starred in the cinema film “Der Mann aus dem Eis” (“The Ice Man”) and, in late autumn of 2018, appeared in the international series “The Team II”. Furthermore, the Hamburg native appeared in the “Club der roten Bänder” film (“Club of Red Bracelets”), which was released to German cinemas in 2019. Later in 2019, Jürgen Vogel will take on the part of Kurt Fankhauser, father of three, in the new VOX family series “Das Wichtigste im Leben” (“The Most Important Thing in Life”).

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