Anna Maria Mühe
Schauspielerin

Anna Maria Mühe, wurde 1985 in Berlin als Tochter der Schauspieler Ulrich Mühe und Jenny Gröllmann geboren und bereits 2001, im Alter von 15 Jahren, von der Regisseurin Maria von Heland entdeckt. Sie spielte in "Große Mädchen weinen nicht" (2001) die Hauptrolle, wofür sie mit dem Preis für die beste weibliche Hauptrolle auf dem Filmfest von Las Palmas ausgezeichnet wurde. Mehrfach war sie im ARD-Tatort zu sehen. Ihr Debüt gab sie im September 2004 im Kölner Tatort: "Verraten und verkauft" als Internatsschülerin Daniela Paulke. Für das Kino gab sie die Hilde Scheller neben Daniel Brühl in "Was nützt die Liebe in Gedanken" (2004) und erhielt 2006 den Deutschen Film-und Fernsehpreis Goldene Camera für die Beste Nachwuchsschauspielerin. In Christian Schwochows "Novemberkind" spielte sie an der Seite von Ulrich Matthes eine junge Frau auf der Spuren ihrer totgeglaubten Mutter. Nach Nebenrollen in Kinofilmen wie Til Schweigers "1 ½ Ritter" (2008) und Julie Delpys "Die Gräfin" (2009) sah man Mühe in der Kinosaison 2010/2011 in gleich zwei Hauptrollen: In "Live Stream" und "In der Welt habt ihr Angst" wo sie als Musikstudentin ihrem Freund aus Liebe in die Heroinsucht folgt. 2016 verkörperte sie im Drama „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ der ARD-Trilogie „NSU: Mitten in Deutschland“ Beate Zschäpe und wurde für ihre Darstellung 2016 mit dem Bambi als beste Schauspielerin national ausgezeichnet. Seit November 2016 ist sie als LKA-Zielfahnderin Nora Weiss in der ZDF-Krimireihe Solo für Weiss zu sehen.In der Netflix-Serie "Dogs of Berlin", die seit Dezember 2018 zu sehen ist, spielt Mühe eine alkoholkranke Sozialhilfeempfängerin, die versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen. 2018 stand sie in Lars Kraumes Serie "Die neue Zeit" vor der Kamera. Zu sehen ist sie an der Seite von August Diehl in der Hauptrolle der Dörte Helm, einer jungen Kunststudentin am Bauhaus.