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Von Inselideen zu gemeinsamen Visionen – eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg?

Short thesis

Filterblasen, Fake News und Finanzierungsprobleme – der digitale Wandel birgt zahlreiche Herausforderungen für Medienhäuser. Bisher bestimmen kurzfristige Zwischenlösungen und Inselideen die Reaktion auf den Wandel. Was, wenn wir einen Schritt weitergehen und über eine ganzheitliche Vision für die Medienlandschaft in Berlin und Brandenburg nachdenken?

Description

Die digitale Disruption der Medienbranche ist längst keine Zukunftsprognose mehr, sondern unübersehbare Realität. Im Tagesgeschäft ist deshalb die Frage bestimmend, wie wir auf solche Veränderungen reagieren, um das Überleben klassischer Medien zu sichern. Nachhaltige und innovative Lösungen kann aber nur entwickeln, wer die Scheuklappen ablegt und von lebenserhaltenden Maßnahmen zu vorausschauenden Visionen übergeht. Wie können wir den Schritt von der Reaktion zur Aktion gehen? Wie machen wir aus Inselideen eine gemeinsame Vision für die Medienwelt in Berlin und Brandenburg? Der Philosoph und Autor Phlipp Hübl entwirft eine konkrete Medienutopie für die Region. Welche Weichen gestellt werden müssen, damit eine solche Vision Realität wird, diskutiert er mit Entscheidern aus der Branche.

Ein Neuanfang jenseits bestehender Grenzen ist gleichzeitig auch das aktuelle Thema des Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ). In den kommenden Monaten wagt das MIZ den Blick über den Tellerrand des Redaktions- und Produktionsalltags hinaus in eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg und ruft die Medienbranche zum Call-To-Action auf! Standortleiterin Rebecca Ahlen stellt den Reiseplan für die nächsten Monate vor und erklärt warum eine Utopie mindestens ebenso sehr für Träumerei, wie für die transformative Kraft und konkrete Umsetzung mutiger Zukunftsvisionen stehen kann.

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