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Reporterfabrik – Journalistenschule im Netz

Short thesis

WebAkademie des Journalismus. Wir möchten, dass möglichst viele Menschen verstehen, wie Medien ihr Leben beeinflussen; und was sie beachten sollten, wenn sie selbst Texte, Fotos oder Videos veröffentlichen, in sozialen Medien, in Kommentarspalten oder im eigenen Blog. Wir transportieren das Wissen und das Know How der Vierten Gewalt zu den Akteuren der Fünften Gewalt. Und umgekehrt. 105 DozentInnen aus den klassischen/sozialen Medien helfen uns dabei. Über 6000 User sind schon eingeschrieben.

Description

In unserer Session stellen wir unsere Idee der redaktionellen Gesellschaft vor, zeigen, wie wir Tutorials produzieren, wie wir das vermittelte Wissen vertiefen, geben den TeilnehmerInnen einen Einblick in das Innere der Reporterfabrik und lassen sie mitmachen. Und wir diskutieren mit ihnen darüber, wie man Medienwissen und Medienkompetenz besser als bisher an Schulen, Lehrende und SchülerInnen bringen kann. 

Denn: Nie vorher war die mediale Öffentlichkeit vielfältiger. Aber: Nie vorher war die mediale Öffentlichkeit unqualifizierter.

Durch die gezielte Verbreitung von Fake News und das Negieren erwiesener Fakten durch Regierende und Populisten hat die Desinformation dramatisch zugenommen. 

Die Reporterfabrik will helfen, die Öffentlichkeit zu qualifizieren: Sie vermittelt journalistisches Wissen und Handwerk an interessierte BürgerInnen, sie macht die Arbeit der klassischen und sozialen Medien durchschaubar und Versuche der Desinformation erkennbar.  Heutzutage sind soziale Medien für viele die wichtigste Informationsquelle geworden, und die User müssen selbst entscheiden, welchen Informationen sie trauen. Sie werden zu ihren eigenen Chef-RedakteurInnen.

Und wer soziale Medien füttert mit eigenen Fotos und Texten, muss Antworten finden auf Fragen, die jeder Journalist während seiner Ausbildung gelernt hat.

Die Reporterfabrik möchte zur Fortbildung von JournalistInnen beitragen, sie besser machen im Gebrauch der neuen digitalen Möglichkeiten der Recherche, des Erzählens, des Publizierens. Und sie möchte Journalistinnen und Journalisten ein neues Verhältnis zum Publikum näher bringen: Der Journalist wird auch zum Empfänger, der Leser und Zuschauer auch zum Sender. So kann eine redaktionelle Gesellschaft zum Vorteil aller entstehen – es geht um die LeserInnen von morgen, um den Journalismus der Zukunft .

 

 

 

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